Design Offices: Ein Vorreiter in Sachen Nachhaltigkeit auf dem Berliner Markt für flexible Büroräum

Die Nominierung als Finalist in der Kategorie „Sustainability Leader“ bei den ersten Workaround Coworking Awards Berlin ist eine bedeutende Anerkennung für Design Offices. Mit rund 50 Standorten in ganz Deutschland hat das Unternehmen Nachhaltigkeit sowohl in die Gestaltung seiner Arbeitsräume als auch in seinen täglichen Betrieb integriert.

Die Nominierung als Finalist ist eine große Anerkennung für die Bemühungen, die unsere Teams täglich unternehmen, um unsere flexiblen Arbeitsräume nachhaltiger zu gestalten. Sie zeigt, dass Nachhaltigkeit nicht nur ein internes Engagement ist, sondern auch auf dem Markt sichtbar wird.

Wir haben mit Julia Verch, Senior Sales Manager, darüber gesprochen, wie Design Offices Nachhaltigkeit in der Flex-Office-Branche angeht und wie das Unternehmen daran arbeitet, seine Umweltbelastung zu reduzieren und gleichzeitig moderne Arbeitsweisen zu unterstützen.

In einem hart umkämpften Markt wie Berlin ist Design Offices davon überzeugt, dass Konsistenz und Größe entscheidende Faktoren für die Nominierung sind. Nachhaltigkeitsinitiativen beschränken sich nicht auf einen einzelnen Flagship-Standort, sondern werden im gesamten Portfolio umgesetzt. Etwa die Hälfte der Standorte befindet sich in bestehenden Gebäuden statt in Neubauten – ältere Immobilien erhalten so ein zweites Leben, anstatt dass neue Bauprojekte erforderlich sind. Zudem arbeitet das Unternehmen nach Möglichkeit mit lokalen Lieferanten und Partnern zusammen, um lange Transportwege und damit verbundene Emissionen zu reduzieren.

Nachhaltigkeit in unserer flexiblen Büroumgebung bedeutet, effiziente, anpassungsfähige Büroräume zu schaffen, die Platz- und Ressourcenverschwendung reduzieren und gleichzeitig hochwertige Arbeitsplätze bieten.

Design Offices versteht sich in erster Linie als Anbieter flexibler Büroflächen und nicht als klassischer Coworking-Betreiber. Viele Mitglieder sind mittelständische Unternehmen oder Firmenteams, die in privaten Büros arbeiten und gleichzeitig gemeinschaftliche Bereiche für Meetings und Zusammenarbeit nutzen. Dieses flexible Setup ermöglicht es Unternehmen, ihre Flächen an den tatsächlichen Bedarf anzupassen, ungenutzte Büroflächen zu vermeiden und gemeinsame Ressourcen effizienter zu nutzen.

Auch operative Verbesserungen spielen eine wichtige Rolle in der Nachhaltigkeitsstrategie des Unternehmens. Im vergangenen Jahr lag der Fokus insbesondere auf der Steigerung der Energieeffizienz an den Standorten. Dazu gehören die Umstellung auf LED-Beleuchtung mit Bewegungssensoren, intelligentere Heiz- und Kühlsysteme, die sich an die tatsächliche Nutzung der Flächen anpassen, sowie der verstärkte Einsatz langlebiger und wiederverwendbarer Möbel bei der Neugestaltung von Räumen.

Nachhaltigkeit funktioniert am besten, wenn die Gemeinschaft an den täglichen Entscheidungen beteiligt ist.

Mitglieder werden aktiv in diesen Prozess eingebunden – etwa durch klare Recyclingsysteme, weniger Einwegmaterialien in Gemeinschaftsbereichen und regelmäßige Kommunikation über Nachhaltigkeitsinitiativen. Einige Standorte stellen sogar Fahrradflotten zur Verfügung, die Mitglieder für Besorgungen oder Meetings in der Nähe nutzen können und die eine praktische Alternative zum Auto bieten.

Mit Blick auf die Zukunft möchte Design Offices seinen ökologischen Fußabdruck weiter reduzieren und gleichzeitig flexible Arbeitsmodelle unterstützen, die Unternehmen bereits helfen, ihren Flächenbedarf und ihre Pendleremissionen zu senken. Geplant sind unter anderem weitere Verbesserungen der Energieeffizienz, der verstärkte Einsatz nachhaltiger Materialien bei Renovierungen sowie eine intensivere Zusammenarbeit mit Lieferanten, die verantwortungsvolle Produktionsstandards erfüllen.

Gleichzeitig wächst die Nachfrage nach nachhaltigen Bürolösungen in Berlin deutlich. Laut Design Offices ist Nachhaltigkeit zu einem echten Entscheidungsfaktor für Unternehmen geworden, wenn sie neue Arbeitsräume auswählen. Viele Organisationen verlangen inzwischen ESG-bezogene Informationen im Auswahlprozess – nicht zuletzt, weil Berichtspflichten zunehmen und Mitarbeitende zunehmend erwarten, dass ihre Arbeitsumgebung nachhaltige und verantwortungsvolle Werte widerspiegelt.

Durch die Integration von Umwelt-, Sozial- und Governance-Aspekten (ESG) in ihre Workspace-Strategie möchte Design Offices zeigen, dass flexible Büros sowohl effizient als auch nachhaltig sein können, während sich die Zukunft der Arbeit weiterentwickelt.

 

Hanna Lantz